Veranstaltungen aus 2015: Klicken Sie auf die Orte in der Karte:

Unser Flyer 2015 mit allen Veranstaltungen (PDF).

 

Einleitung

Einführung und Zielsetzung

Alle Veranstaltungen

Ideen, Wege, Ziele des Arbeitskreises

Über den Arbeitskreis

Ideengeber / Impressum

 

Unser Flyer 2015 mit allen Veranstaltungen als PDF (zum Ausdrucken)

Unser Plakat

 

Besuchen Sie die vorherigen Römertage:


 

 

 

VIII. Römertag 2015: „Römerkinder“

 

I. EINFÜHRUNG

 

In diesem Jahr steht der VIII. Römertag besonders im Zeichen der Kinder und ihrer Familien. Unter dem Motto „Römerkinder“ finden an verschiedenen Orten themenbezogene Veranstaltungen statt, die den Besucherinnen und Besuchern den Lebensalltag der Römer vor rund 2000 Jahren vor Augen führen sollen.

Wie sah das Leben der kleinen Römer und ihrer Familien aus? Wie wuchsen sie auf, wie sah die Kindheit im Elternhaus, wie die Freizeitgestaltung aus? Wie war es um ihre Erziehung und Bildung bestellt? Und wie ging die Gesellschaft insgesamt mit ihren jüngsten Mitgliedern um?

 

Vom Säuglingsalter bis zur Volljährigkeit widmen sich viele der teilnehmenden Projekte und Initiativen unter verschiedenen Aspekten den einzelnen Stationen des Kindseins. Beleuchtet werden neben Gegenständen des täglichen Lebens wie z.B. Kleidung, Schreibutensilien und Spielzeug auch schulische Bildung und elterliche Erziehung.

 

Über das Thema Kinder und Familie hinaus präsentieren andere Initiativen wie in Nierstein, Heidesheim, Binger Wald, Flonheim, Klein-Winternheim, Guntersblum, Oppenheim und Worms Zeugnisse, die das gesellschaftliche Leben in der Römerzeit beleuchten.

 

Ferner warten einige Initiativen mit interessanten museumspädagogischen Programmen auf, bei denen die Kinder aktiv in die Rolle eines „kleinen Römers“ schlüpfen können. Konkrete geschichtliche Ereignisse und kulturelle Praktiken werden dabei in möglichst authentischer Weise nachgestellt, um so über den Weg der historischen Neuinszenierung die Geschichte für Kinder verständlich und erlebbar zu machen.

 

II. ZIELSETZUNG

 

Um die römische Vergangenheit unserer Region einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, verfolgt der Arbeitskreis „Regionalparkideen“ seit 2004 die Idee einer „Römerroute in Rheinhessen“. Zu deren Verwirklichung wird derzeit ein topographisches Verzeichnis der archäologisch relevanten Orte und Denkmäler in Rheinhessen erstellt, anhand dessen verschiedene Rundwege in einem künftigen Regionalpark erstellt werden sollen.

 

Geplant ist ferner eine kreisübergreifende Vernetzung der Initiativen (Stadt Mainz, Kreis Mainz-Bingen, Stadt Alzey, Kreis Alzey-Worms, Stadt Worms, Region Nahe und Mittelrhein [Stadt Bad Kreuznach, Stadt Bacharach]) mit dem Ziel, Regional- und Heimatgeschichte der keltischen und römischen Zeit bis zum Beginn des frühen Mittelalters im Rahmen der Regionalparkidee mit den Aspekten Wirtschaft und Tourismus zu verbinden. Ziel ist es, die vielfältigen römischen Initiativen zu vernetzen und ihr Engagement und ihre Funde besonders herauszustellen.

 

Die vergangen Römertage haben gezeigt, dass dieser Teil unserer regionalen Geschichte großes Interesse hervorruft. Es ist ein großer Erfolg des Arbeitskreises, Initiativen und Aktivitäten zu bündeln. Die Eigenverantwortlichkeit der Veranstalter findet hohe Anerkennung.

 

 

III. AUFTAKTVERANSTALTUNG

Die Reise in die römische Vergangenheit unserer Region beginnt mit der Auftaktveranstaltung in Mainz, am Samstag, dem 25. April, 11:00-13:00 Uhr, auf der Anlage der Via Sepulcrum Mogontiaci, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert.

Bei Ausgrabungen zwischen 1982 und 1992 wurden auf einer 250 Meter langen Grabungsfläche eine römische Straße und daran anschließend Verbrennungsplätze, Gräber, gemauerte Grabeinfriedungen und Teile einer älteren Töpferei freigelegt. Die rund 2,5 Kilometer lange römische Gräberstraße (via Sepulcrum) ist Teil einer wichtigen Verkehrsstraße, die nach der Anlage des Legionslagers auf dem Kästrich angelegt wurde und von dort zum Rheinübergang südlich der Mainmündung führte. Bald danach entstanden dort neben einfacheren Gräbern für Soldaten auch repräsentative Grabanlagen für römische Amtsträger und Angehörige der reicheren zivilen Bevölkerungsschichten von Mogontiacum.

 

Diese Grabmonumente, an exponierter Stelle entlang einer stark frequentierten Straße errichtet, liefern Hinweise auf die Selbstdarstellung der Verstorbenen, die über ihren Tod hinaus zeigen wollten, wer sie waren (Grabinschriften). Sie liefern aber auch interessante Einblicke in die Bestattungsriten der Römerzeit, wie die vor Ort gefundenen Grabbeigaben belegen – etwa die Tierknochen, die als Überreste von Opfergaben gedeutet werden können, die im Zuge der von den Angehörigen regelmäßig am Grab abgehaltenen Totenmählern dort vergraben wurden.

 

 

Besuchen Sie den 8. Römertag:

Programm der Auftaktveranstaltung

Die Römer in Rheinhessen – Initiativen am 8. Römertag