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Bodenheim

Datum der Veranstaltung: 29.4.2012

 

Alle Wege führen nach Rom

Alle Wege führen nach Rom, so lautet das Thema, mit dem sich das Bodenheimer Heimatmuseum am V. rheinhessischen Römertag beteiligt.
In einer Sonderausstellung gibt das Museum ab dem 29. April bis Ende September 2012 einen Einblick in das römische Straßennetz, die Straßenarten, den Straßen- und Brückenbau sowie die Römerstraßen in Rheinhessen.
Das ausgebaute Straßennetz im römischen Imperium umfasste ca. 80.000 km.
Es war ein Netz von Verkehrswegen, welches das ganze Reich miteinander verband.
Sie wurden sowohl aus politischen als auch militärischen Gründen gebaut, um Provinzen leicht erreichbar zu machen. Der in Folge vorangetriebene Ausbau des Straßennetzes zu Handelszwecken verlief parallel zur
Vergrößerung des Reiches.
Legionäre, Kuriere, Kaufleute und Reisende informierten sich an Hand römischer Straßenkarten (Tabula Peutingeriana) sowie Meilen- und Leugensteinen, wie weit es noch bis zur nächsten Station oder Siedlung war.
Eine römische Meile betrug 1478 Meter, die Leuge, deren Maß überwiegend in gallischen und germanischen Gebieten für die Entfernungsangaben genutzt wurde, betrug 2200 Meter.
Schwierige Geländeabschnitte, wie zum Beispiel Berge, Wüsten, Moore oder Feuchtgebiete stellten für die Straßenbauer keine Hindernisse dar.
Täler, Flüsse und Bäche wurden mit Brücken passierbar gemacht, in Feuchtgebieten und Mooren legte man Bohlenwege an.
Raststationen, Pferdewechselstationen, Herbergen, Tempel sowie eine Straßenpolizei verliehen dem Straßennetz eine zusätzliche Infrastruktur sowie einen Standard von Sicherheit und Bequemlichkeit, der mit dem
heutigen Straßennetz vergleichbar ist.
Die Bilderausstellung, die mit vielen Funden und Modellen ergänzt wird, ist am 29. April 2012 in der Zeit von 10.00- 18.00 Uhr zu besichtigen.
Im Mai ist die Ausstellung sonntags von 14.00-17.00 Uhr geöffnet.
Ansonsten ist das Museum jeweils am 1. Sonntag des Monats von 14.00-17.00 geöffnet.
Es besteht die Möglichkeit für Gruppen Besichtigungstermine außerhalb der o.g. Öffnungszeiten anzumelden.
Terminabsprachen können unter den Telefonnummern 06138-6344 und 06135- 4702 vorgenommen werden.
Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.